Die Urheberrechtsdebatte schwelt immer noch. Offene Briefe werden hin und her geschickt, gelegentlich gibt es Versuche, die Stimmung zu beruhigen. Ich will hier nicht versuchen, für oder gegen eine der beiden Seiten zu argumentieren, aber einige mehr oder weniger relevante Beobachtungen teilen.
Im Frühjahr 2012 ist die fünfte Staffel der exzellenten US-amerikanischen Serie "Mad Men" angelaufen. Erstaunlicherweise war dies sogar in Deutschland ein kleines Medien-Ereignis. Zu Recht. Ein Video illustiert, u.A. warum.
Bei einem Spaziergang durch unser Viertel sah ich vor kurzem in einem Vorgarten eine Hundehütte. In kruden weißen weißen Lettern war auf die Stirnseite der - vermutliche - Name des Bewohners gepinselt. Ist das eine gute Idee? Nein. Oder doch.
Vielleicht kann das Trolley-Problem, ein alteingesessenes moralphilophisches Gedankenexperiment, die Urheberrechtsdebatte erhellen. Oder wir lassen Captain Kirk einfach die Matrix hacken.
In der Pop- und Rock-Musik gilt Authenzität häufig als Qualitätsmerkmal. Authentischer als ein sogenanntes "Song Poem" geht es kaum, zumindest was den Text angeht; ob dies mit Qualität zusammen geht, ist eine ganz andere Frage.

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